Studierendenwohnen Sophie-Schoop-Weg, Hamburg

Das Sophie-Schoop-Haus, eine neue Studierendenwohnanlage in Hamburg-Neuallermöhe, ist ein Projekt des Studierendenwerks Hamburg als Antwort auf die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum für Studierende und Auszubildende.

Key Info

Baubeginn

2016

Fertigstellung

2017

Kategorie

Wohnen, Arbeiten

Auftraggeber

Studierendenwerk Hamburg

Größe

11.900 m2 BGF, 266 Wohnplätze

Standort

Sophie-Schoop-Weg, Hamburg

Aufgabe

Neubau von 2 Wohngebäuden für Studierende

Freiraumplanung

Y-LA Ando Yoo Landschaftsarchitektur

Planungsleistung

Leistungsphase 1-8

Fotos

© Sebastian Glombik

Das Studierendenwerk Hamburg hat in dieses Neubauprojekt investiert, das sich in unmittelbarer Nähe zum Bergedorfer Campus der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg befindet.

Dieses Projekt setzt nicht nur ein Zeichen für bezahlbaren Wohnraum, sondern auch für Erinnerung und Toleranz. Unser Ansatz ist es, durch intelligente städtebauliche, architektonische und freiraumplanerische Konzepte kosteneffizienten und zugleich qualitativen Wohnraum zu schaffen. Trotz der Herausforderungen entlang der Bahntrasse bieten die gute Verkehrsanbindung und die vorhandene Infrastruktur in direkter Nachbarschaft sowie grüne Erholungsgebiete wie der Allermöher See in nur 1 km Entfernung ein großes Potenzial.

Das Sophie-Schoop-Haus wurde nach Sophie Schoop benannt, einer jüdischen Frau, die 1945 von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

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Karin Loosen

Karin Loosen

Unser Ziel ist es, nicht nur Wohnraum zu schaffen, sondern auch die Lebensqualität und Gemeinschaft zu fördern.

Der architektonische Entwurf sieht 5-geschossige Gebäude mit Staffelgeschoss vor, die sich kammartig nach Süden ausrichten, um allen Apartments eine lärmabgewandte Orientierung zu bieten. Verschiedene Wohnformen werden angeboten, von 1-Zimmer-Appartments bis hin zu Wohngemeinschaften. Gemeinschaftsbereiche wie eine Bar mit Lounge, ein Fitnessraum und Musik- und Lernräume tragen gleichermaßen zur Förderung von Privatsphäre und Gemeinschaft bei. Die Anlage besteht aus zwei Gebäuden und bietet insgesamt 266 Plätze für das temporäre Zusammenleben von Studierenden und Auszubildenden. Die Architektur ist darauf ausgerichtet, moderne Apartments mit verschiedenen Gemeinschaftsräumen zu vereinen, um eine lebendige und inspirierende Wohnatmosphäre zu schaffen. Es stehen 196 Plätze für Studierende und 70 Plätze für Auszubildende zur Verfügung.

Die Wohnungen sind sowohl für Einzelpersonen als auch für Wohngemeinschaften geeignet, um den vielfältigen Bedürfnissen gerecht zu werden. Zusätzlich zu den Wohnräumen werden Gemeinschaftseinrichtungen wie Gruppen- und Fitnessräume, eine Bar und ein Partykeller angeboten, um das soziale Miteinander zu fördern und ein lebendiges Gemeinschaftsleben zu ermöglichen.

Das Projekt schafft Freiräume als Treffpunkte und Kommunikationsorte, mit Grillplätzen, Sitzgelegenheiten und Tischtennisplatten in den Innenhöfen. Fahrradstellplätze und Müllbehälter sind geschickt integriert und bilden ein Band, das die Innenhöfe zum öffentlichen Raum hin begrenzt.

Ansprechpartner*in

Karin Loosen

Dipl.-Ing. Architektin BDA, Stadtplanerin

Karin Loosen, LRW
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